Der Kromfohrländer
Der Kromfohrländer entsprang aus
einer Zufallspaarung. Ein französischer Griffon
Vendéen wurde 1945 mit Amerikanischen Soldaten ins Siegerland
zu einer Gemarkung namens "Krumme Furche" mitgebracht. Auf
Siegerländer plattdeutsch „Krom Fohr". Frau Ilse Schleifenbaum nahm
damals den halb verhungerten Hund zu sich auf und nannte ihn
Peter. Dieser heute genannte Ur-Peter fand 1946 in der
Nachbarschaft eine Foxterrierhündin, der er nicht widerstehen
konnte. :-) Kurz gesagt, es kamen Welpen zur
Welt, die sich mit keiner anderen Rasse vergleichen lies.
So entstand eine Zucht mit diesen sehr schönen Hunden.
Der Zwinger von Frau Schleifenbaum erhielt den Namen "vom
Wellersberg". Dieser gelehrige "Kromfohrländer" wurde
allerdings erst 1955 als Rasse anerkannt.

Ilse Schleifenbaum
Erscheinungsbild:
Mit seiner Schulterhöhe von 38-46 cm
und einem Gewicht von ca. 9-16 kg zählt der Kromfohrländer zu den
mittelgroßen Hunden. Sein charakterisches Aussehen ergibt sich aus
der Grundfarbe weiß mit hellbraunen bis dunkelbraunen verschieden
große Flecken. Den Kromfohrländer gibt es in der
Erscheinungsform rau- oder glatthaarig, kurz- oder
langhaarig.
Wesen:
Der Kromfohrländer gehört zur Klasse
der Haus- und Begleithunde. Er ist sehr anhänglich und seiner
Familie sehr verbunden. Oft folgt er seinem Herrchen oder Frauchen
auf Schritt und Tritt, wobei er auch vor der Toilette oder Dusche
nicht Halt macht! Trotz seines manchmal überschäumenden
Temperamentes, kann man den Kromfohrländer auch sehr gut in der
Wohnung halten, wenn er genug Auslauf und Beschäftigung
draußen bekommt. Auf keinen Fall gehört ein solcher Hund in einen
Zwinger!
Der Kromfohrländer hat nur einen
geringen bis fast keinen Jagdtrieb und kann daher in Wald und Flur
bedenkenlos ohne Leine laufen. Außerdem entfernt er sich nie weit
von seinem Herrchen oder Frauchen und bleibt meist in Sichtkontakt.
Gegenüber fremden Leuten verhält sich der Kromfohrländer
zurückhaltend und misstrauisch und ist somit ein idealer
Begleiter auf Spaziergängen!
Der Kromfohrländer passt sich den
Umständen innerhalb seiner Familie an: er verhält
sich ruhig, wenn Herrchen oder Frauchen dies wünschen, ist
aber sofort bereit, wenn es ans Kuscheln oder Spielen geht! Durch
seine hohe und schnelle Lernfähigkeit kann er sehr bald schon viele
Redewendungen seiner Familie verstehen.